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Jugend in Überlingen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Samstag, 6. September 2008

Herr Weissbrodt hat im Kursaal diesbezüglich richtig erkannt:
Wenn die sachlichen Argumente ausgehen, geht es auf der persönlichen Schiene weiter. So schilderte er die Situation in Bad Säckingen und in Überlingen ist das offenkundig nicht anders. Urheber solcher Argumentationsweisen sind erstaunlich oft auch diejenigen, die im Anschluss an erfolglose verbale Provokation zu anderen Mitteln greifen. Wer sich nicht provozieren lässt, wird kurz um einfach so verdroschen.

Wie oft es in Überlingen zu Gewaltausbrüchen kommt, ist hinlänglich bekannt. Nun geben die künftigen Oberhäupter der Stadt bzw der Allgemeinheit die Schuld daran - zu wenig Angebote in der Freizeit.
Die Jugenlichen selber hatten schon oft versucht, ihre Gleichaltrigen auf Veranstaltungen zu locken - vergebens. Sogar im Anschluss an ein angenommenes Angebot wird der Heimweg mit umgeworfenen Blumenkübeln und abgerissenen Briefkästen geziert. Einzig Fornol spricht hier eine recht deutliche Sprache: Das ist kriminell, also nicht streicheln und verhätscheln. Eigene Erfahrung nach Körperverletzung: Eingestelltes Verfahren mangels öffentlichem Interesse. Die Polizei steht dem machtlos gegenüber. Nicht, dass die Polizei unfähig sei, aber der Handlungsspielraum, den der Gesetzgeber derzeit steckt, ist für die Beschuldigten wie ein Sandkasten, in dem man sich schön austoben kann. "Eltern haften für Ihre Kinder" sollte hier viel öfter greifen. Das Erziehungsversäumnis tragen doch zuerst die Eltern. Deren Reaktion auf einen nächtlichen Anruf der Polizei, wenn der minderjährige Nachwuchs auf der Wache den Mageninhalt auf dem Flur verteilt: "Mir doch egal, was Sie mit dem machen, schicken Sie ihn heim oder behalten Sie ihn da! Warum wecken Sie mich mitten in der Nacht?"

An diesem Punkt kann kein OB intervenieren. Das können nur die Jugendlichen selber, die ja nicht alle über einen Kamm geschoren werden wollen. Dann müssen sie sich auch aktiv abgrenzen. Aktionen "Gegen Gewalt" sind ein Ansatz, aber zeigt diejenigen auch an, welche die Regeln nicht einhalten. Macht ihnen klar, dass sie Euch und auch sich selber schaden. Die zerstörten Engel z.B. sehen manche als Trophäen an und unter den Jugendlichen ist sehr wohl bekannt, wer dafür verantwortlich zeichnet.
Der zusammengerechnete volks- und privatwirtschaftliche Schaden aus Vandalismus reicht vermutlich aus, um jeden Jugendlichen mit der Sportausrüstung seiner Wahl dreimal auszustatten.

Ich schweife ab, aber dies ist nunmal mein Ressort und mir platzt jedes Mal die Hutschnur, wenn ich sehe, wie sich Jugendliche bei Veranstaltern bedanken, die vielerorts auch kostenlose Angebote bereitstellen.
Ja ich weiß es auch, es sind nicht alle. Aber es sind zu viele und von den anderen schauen zu viele nur zu. Die einen handeln falsch und von den anderen ist es falsch, nicht zu handeln.

Wenn man also davon ausgeht, dass für die Betroffenen zu wenig Angebote existieren, dann muss man auch fragen, was war zu erst: Henne oder Ei? Gab es erst keine Angebote oder wurden erst die Angebote boykottiert?
Ich für mich kann sagen, dass wir die Rampe ausgiebig genutzt hatten und auch den damals noch existierenden Raum in der ehem. Grundschule Oberuhldingen. Bis beide Räume wegen Ausschreitungen erstmal dicht gemacht werden mussten. Die Generation, die diese Einrichtungen aufgebaut hatte, ging ins Berufsleben und die Nachkömmlinge fielen nicht durch schaffendes Werken auf, sondern eher durch Vernichtendes.

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 13. Oktober 2009 )
 
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