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Geschrieben von Administrator   
Sonntag, 29. April 2007

Vorwort: Es folgen Ironie, Sarkamus, Humor und Wahrheiten ;-)

Ich wurde irgendwann zufällig geboren, in der Tat auch noch ohne gefragt zu werden, und hatte keinerlei Rechte, die mir einen Rücktritt vom Vertrag des Lebens gewährt hätten. Nein, ich musste sie eben nehmen wie sie geliefert wurde, diese Welt - anonym, ohne Absender.
Frechheit eigentlich. Mit dieser Erkenntnis wurde ich wahrscheinlich zu dem heutigen Menschen, der nicht rumjammert und es auch nicht besonders schätzt, wenn andere rumjammern. Das Leben sei "hart aber ungerecht" heißt es. Na und? Ärmel hochkrempeln und ran ans Werk. Manche sagen, ich bin ein Lebenskünstler.
Aber was ist das? Ein Künstler? Nein. Lebend? Jo klar doch. Ist es eine Kunst zu leben? Wenn man das Genörgel von bestimmten Personen anhören muss, dann scheint es in der Tat so zu sein. Ich lege es mal so aus: Ich beherrsche die Kunst, aus dem Leben, welches ich begann, das Beste zu machen und nie aufzugeben, es weiter meinen Wünschen anzupassen. Ich schwimme nicht mit dem Strom, denn nur wer gegen den Strom schwimmt, wird am Ende auch an der Quelle ankommen*. Ja, ich bin ein Querulant. Ich lege es manchmal auf Konfrontation an. Ich gebe nie klein bei, wenn ich sicher bin, im Recht zu sein. Irrtümer in dieser Richtung sind dann natürlich fatal, aber eher selten ;-) Wenn ich mir nicht ganz so sicher bin, gebe ich trotzdem nicht klein bei. Daher rührt auch die manchmal im Spass genannte Äußerung "Klugscheißer" oder "Rechthaber". Vermute ich jedenfalls. Nein, ich bin da ganz sicher. Auf dieser Meinung werde ich jetzt jedenfalls beharren. Sie steht also fest und kann nicht mehr durch Tatsachen geändert werden ;-)
Wo war ich eigentlich stehengeblieben? Ach ja, ich kam also auf die Welt. Kalt war es da. Februar. Winter. Brrrrr. Nicht mein Fall. Es kann so heiß sein, wie es will, aber Kälte ist doof. Noch doofer ist aber Nässe, weil man da nicht mehr vernünftig unvernünftig Motorradfahren kann. Wie dem auch sei, im Februar kommt man gerade noch rechtzeitig zur Welt, um von der Fasnet etwas mitzubekommen. Der Fasnetsvirus hat mich sodann auch unheilbar infiziert.
Schnell aus meinem Geburtsort Erlangen verschleppt, in Sicherheit gebracht vor dem Einfluss der CSU, wuchs ich eigentlich zu 100% im Badischen auf. Meine Ahnen verteilen sich jedoch quer über Deutschland, sodass man mich überall und nirgends einordnen könnte. Meinen Lebensmittelpunkt habe ich nach der Grundschule in Überlingen angesiedelt. Das war dann also meine Gymnasial-Schulzeit. Ich war ein fauler Sack; ich habe widersprochen; ich habe meine Meinung frei geäußert - derweilen auch im Klassenbuch.
Mit dem Schulsport kam auch die Handball-AG und der Ehrgeiz. "Jugend trainiert für Olympia" - wir wollten nach Berlin. In dem Jahr, in welchem wir eine wirklich erstklassige Mannschaft hatten und ohne Probleme ins Oberschulamtsfinale einzogen, kam die Ernüchterung und der erste Kontakt mit der allgegenwärtigen Korruption: Gegen die Bad Uracher in Bad Urach mit dem Bad Uracher Schiedsrichter stand es kurz vor Spielende 8:8. Der Gegner verwirft bei uns den Ball, unser Abwurf vom Tor, mit Tempo in die gegnerische Hälfte. Beim "Rückzug" der Uracher sortieren sich zwei Spieler und kreuzen dahertrottelnd ihren Weg...und stolpern beide. Der Schiri pfeift auf 7m ab. Liebe Schiedsrichter: 1. Der Gegner "foulte" sich selber. 2. Er hatte keinen Ball und konnte somit nicht torgefährlich sein. 3. Von uns war gar keiner in der Nähe. Also 7m...und Tor. Bad Urach gewinnt in den letzten 10 Sekunden mit 9:8 und wir fahren heim. Ich war in meinem Leben noch nie so kurz davor, jemanden ungespitzt in den Boden zu rammen. Der Schiri wurde dann aber durch die Ordner gerettet. Unser Protest verlief natürlich im Sande, weil diese Art der Turniere nicht so formal gehalten wurde. Wie dem auch sei. Es hat mich sehr geprägt und ich bin in dieser Zeit in Sachen Handball ziemlich ehrgeizig geworden und spielte dann zwei Jahre in der Oberliga mit.
Zwischenzeitlich bin ich auf dem TG angekommen. "In des Bruders Fußstapfen" haben die Lehrer dort gesagt. Sie irrten sich.  Ich erreichte das gleiche Ziel, aber mein Weg war doch völlig anders. Wie schon gesagt, ab und zu war ich auch anwesend, einen Stundenplan hatte ich eh nie und als "Ausrüstung" diente immer ein leeres Blatt vom rechten Nachbar und der Kuli vom Linken. Wenn ich morgens nicht immer mit einem Freund aus dem gleichen Ort mitgefahren wäre, dann hätte ich nie die Räume gefunden. So konnte ich dann einfach den anderen hinterhertrotten. "Was haben wir denn jetzt?...Ah, wir schreiben Mathe? Cool, dann kann ich ja früher gehen". Ich habe immer schnell abgegeben.
Zu genau dieser Zeit wurde der Grundstein fuer mein späteres Interesse an der Fotografie gelegt. Wir waren damals auf dem TG nämlich "gezwungen", ein Jahr lang Fotografie als Schulfach zu betreiben. Bei der Bewertung der Fähigkeiten wurden wir natürlich der Willkür des Lehrers ausgesetzt und so bekam ich damals meinen ersten Dämpfer auf dem Gebiet. "Das Bild sagt nichts aus". Und ich hatte mich so gefreut über die aufgeplusterte Möwe, die mit treudoofem Blick, auf einem Holzpflock, der aus dem zugefrorenen Bodensee ragte, sitzend in die Kamera blickte. Das Foto strahlte die klirrende Kälte förmlich in den Raum ab und man sah wie diese Möwe so gar keine Motivation für das übliche Geschrei aufbrachte, eben weil es viel zu kalt war. Wie gesagt, mein Bild sagte "nichts" aus und somit verlor ich zunächst das Interesse an der Materie.
Zur gleichen Zeit etwa stand ich quasi in der Blüte meiner Rollenspiel-Karriere beim "Schwarzen Auge", einem sogenannten Pen&Paper-Rollenspielsystem. Die eingesetzte Zeit für das Rollenspiel war ungefähr das 10fache gegenüber dem, was ich für die Schule tat. Mathematisch ist das allerdings nicht ganz korrekt, da ich für die Schule eigentlich nichts (also =0) tat, außer ab und zu anwesend zu sein. Welcher schwachsinnige Gedanke es damals in der 12. Klasse war, mich in meine jetzige Selbständigkeit zu treiben, weiß ich heute nicht mehr. Sicher ist nur, dass ich mich zeitlich nicht mehr frei zwischen den vielen Hobbies entscheiden konnte, sondern fast nur noch für die Firma lebte. So blieb zuerst das Rollenspiel auf der Strecke, dann der Sport. Ich habe sozusagen mein Abitur in "Teilzeit" gemacht. Dafür war es eigentlich gar nicht schlecht und da bin ich stolz drauf. Das Papier, auf dem schwarz auf gelb meine allgemeine Fachhochschulreife deklariert wird, finde ich leider nicht mehr. Genauso, wie ich mein Abschlusszeugnis zum IT-Kaufmann heute nicht mehr finde. Daran erkennt der geneigte Leser vielleicht schon, welchen Stellenwert ich solchen Dokumenten beimesse. Ich wurde nach dem Abitur über die Mutter meiner damaligen Freundin in die EDV-Abteilung eines Büromöbel-Herstellers rekrutiert. Man drängte mich von dessen Seite förmlich dazu, dort eine Ausbildung als IT-Kaufmann zu machen. Ich solle das mit der Ausbildung nicht zu verbissen sehen, schließlich war ich auf dem Gebiet ja schon mehr als nur ein bisschen vorinformiert.
So kam es, dass ich dann nach dem ersten Ausbildungsjahr in besagter Firma die komplette EDV-Abteilung darstellte. Der anfangs für mich zuständige EDVler dort nutzte die Gelegenheit, um etwas anderes auszuprobieren. Aufgrund meines Abiturs und meiner beachtlichen IT-Vorbildung lag es Nahe, die Ausbildung maximal zu verkürzen, was die IHK vor neue Herausforderungen stellte: Mein Ausbildungsberuf wurde zum allerersten Mal angeboten und es gab nur sehr schwammige Vorgaben, was den Ausbildungsrahmenplan und vor allem die Prüfungen anging. Es kam der Tag, an dem ich darauf Hinwies, dass ich gedenke, demnächst meine Prüfungen abzulegen - die es noch gar nicht gab. Man hat dann versucht, mit einer ganzen Brücke zu winken und so mitzuteilen, dass ich bei diesen neuen Berufen keine Ausbildungsverkürzung beantragen könne. Ein Verweis auf mein schriftlich festgehaltenes Recht auf Verkürzung ließ "Probleme" in dieser Richtung schlagartig verschwinden. Ich machte als erster IT-Kaufmann in der Branche mutterseelenallein meine Prüfungen. Ja Wahnsinn. Mal wieder ein Teilzeit-Abschluss, schließlich konnte ich den armen Ausbildungsbetrieb nicht wegen solcher Lapalien wie Berufsschule alleine lassen - als einziger EDVler in einer so kleinen Firma. Wo kämen wir denn da hin? Ein weiteres Jahr später verließ ich diesen Betrieb und wagte den Schritt in die Vollexistenz. Die schon recht gut gediehene eigene Firma sollte die Basis dafür sein. Mein Ausbildungsbetrieb hatte ab dann eine EDV mit vier Mann Besatzung, obwohl die Zahl der Mitarbeiter um mehr als 10% verringert wurde. Hätte ich das Gehalt von nur zwei dieser vier Mann erhalten, wäre ich vielleicht sogar geblieben. Aber mit einer Entlohnung, die weder der Aufopferungsbereitschaft, noch der Verantwortung und dem passenden Verantwortungsbewusstsein gerecht wurde, war ich nicht zu halten. Ironie der Sache: In den darauf folgenden Jahren war ich noch sehr viel als externer Dienstleister in selbiger Firma vor Ort, um diverse Kleinigkeiten zu erledigen, die die 4-Mann-EDV zeitlich einfach nicht geschafft hat.
Seitdem hat sich eigentlich nicht mehr viel getan. Ich lernte natürlich viele neue Leute kennen, weil meine berufliche Präsenz in Überlingen kontinuierlich stieg. Nicht zuletzt durch die Trennung von der schon erwähnten, damaligen Freundin war ich in bestimmmten gastronomischen Einrichtungen zum Inventar geworden. Ich lernte einen meiner heutigen, besten und zuverlässigsten Freunde kennen, für welchen ich dann auch eine Weile lang gearbeitet habe. Daher entspringen meine Fähigkeiten als Barkeeper. Durch einen anderen in dieser Zeit kennengelernten Barkeeper geriet ich auch an mein erstes eigenes Motorrad, die Kawasaki ZZR1100. Dieses grundsolide Einsteigermotorrad mit 151PS war zwei Jahre lang mein Ein und Alles. Ich fuhr darauf rund 40.000km und lernte, dass man in 3 Stunden von Überlingen nach Köln auf die Messe fahren kann. Das Mopped wurde dann zu langsam und es kam wie es kommen musste...es gab nur eine Wahl: die ZX12-R. Die habe ich nun vier Jahre lang und sie ist mir schon wieder zu langsam. Wird Zeit, dass die Hersteller etwas schnelleres auf den Markt bringen, das dann auch noch im Design mithalten kann.

Ja und wo fand der Seelenfaenger nun seinen Ursprung?
Ach ja, da war noch was. Ich war ja nicht nur in einer einzelnen Branche tätig, sondern in mindestens zwei. Auf dem Gebiet der Veranstaltungstechnik war ich ja auch aktiv. Und das eingangs erwähnte Pen&Paper-Rollenspiel schlief ja auch nur bei mir ein, nicht beim Rest der Spielergruppe. Diese spielten also munter weiter und stiegen eine Liga höher: Live-Rollenspiel. Zum damaligen Zeitpunkt vertrat ich den Standpunkt, dass LARP nichts Tolles sein kann, weil man darstellerisch an Grenzen stößt, die man in der Fantasie - also beim Pen&Paper - problemlos überwinden kann. Meine Auffassung wurde nicht geteilt und ich hingegen war in dieser Richtung "beratungsresistent"**. Mein Freund Michael stieg beim LARP nochmals eine Stufe weiter auf. Zusammen mit Gunther bildeten die beiden die Aemberwyn-Orga und waren fortan selbst Veranstalter. Und auf einmal gab es für mich etwas zu tun: Eine Woche vor dem ersten Aemberwyn hatte ich die von Michael für Fasnacht ausgeliehenen und nun natürlich dringend benötigten Utensilien wie Tunika und Kettenhemd zurückgebracht. Im Gespräch stellte sich heraus, dass soweit alles glatt geht, bis auf das Sorgenkind "Taverne". Das war mein Auftritt: "Michi, kein Problem, ich mach euch das mit der Taverne". Naja, klang nicht wirklich schwierig für 100 Personen a bisserl Bewirtung auf die Beine zu stellen, wenn man sonst bei Veranstaltungen bis 2000 Personen zu gange ist. Da ist eine Woche Vorbereitung lang genug, um sich etwas Mühe zu geben und etwas Besonderes zu bieten. "Standard" gibts bei mir nicht.
Die Aemberwyn-Taverne gab es 2006 zum dritten Mal und sie hat ihren eigenen, ganz besonderen Anspruch und auch ein besonderes Ansehen. Mit dem ersten mal, dass ich auf einer Con selbst anwesend war, passierte es: Das ist ja der Wahnsinn! Mit wieviel Akribie und Liebe zum Detail sich die Leute gewanden. So viel Vielfalt in Form und Farbe! Das muss man doch fotografieren.
Das war er. Der entscheidende Moment. Der Seelenfaenger war beschworen. Zufällig war auf dem selben Platz nach Aemberwyn 1 gleich wieder eine Con, das Fred 3. Dort bin ich dann nur zum Fotografieren aufmarschiert und lieh mir dazu von meinem damaligen Kunden und heutigen Freund Roland eine Canon EOS 300D. Ferner besuchte ich mit Michi kurz darauf das Herzlande 1 als NSC und nochmal kurz darauf war ich auf dem Wolkensturm 1 wiederum als Fotograf. Hier allerdings zusätzlich zur 300D schon mit der Olympus E-1, ebenfalls geliehen von einem Kunden, der erst zum Freund und schließlich auch zum Geschäftspartner wurde. Etwas später entdeckte mein lieber Bruder wieder seine fotografische Leidenschaft und seine Ausrüstung durfte mir freundlicherweise ebenfalls lange gute Dienste leisten. So entstand der Seelenfaenger und ich muss mich bei all denen bedanken, die mir ihre Fotoausrüstung und damit ihr Vertrauen stellten.

Seit November 2007 kann ich endlich dauerhaft und jederzeit auf meine Traumausrüstung zurückgreifen:
Canon EOS 1D Mk3 mit L-Objektiven. Juhu *freu*.

*Der Urheber des Zitats ist mir leider nicht bekannt. Ich war´s jedenfalls nicht.
**Ich bin konsequent, auch wenn andere sagen, ich sei stur!

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 19. Januar 2008 )
 
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